Wie alles anfing – mein Fußabdruck

Seit ca. vier Jahren habe ich mein Leben umgestellt und versucht verschiedene Lebensbereiche hinsichtlich sozialer und ökologischer Kriterien zu überdenken. Folgendes ist dabei herausgekommen:

  • Wohnen in Gemeinschaft – ermöglicht einfacher Grundsätze einzuhalten (wie Einkauf nach ökologischen und regionalen Kriterien) und führt zu einer viel effizienteren Nutzung gemeinsamer Räume (z.B. wird die Küche von 9 Personen genutzt und wir kommen mit einem Kühlschrank aus)
  • Massive Reduktion von Fleisch, Fisch und anderen tierischen Produkten auf nahe null – funktioniert in einer Gemeinschaft wahrscheinlich auch einfacher, wenn man einmal das Kochen neu erlernt hat (ohne überall Sahne, Käse und Fleisch zu verwenden).
  • Massive Reduktion von Flugreisen auf null – stattdessen Reisen mit dem Zug, bzw. mehr regionale Ausflugsziele entdeckt.
  • Konsumverhalten grundlegend verändert: Insgesamt weniger gekauft (dafür höhere Qualität),weniger  verbraucht, mehr repariert, geliehen, getauscht und weniger weggeworfen.
  • Nur noch Ökostrom verbraucht und insgesamt Stromverbrauch reduziert.
  • Einige tausend Bäume gepflanzt usw.

Fazit: Ich habe fast alle Bereiche, die ich ändern kann, tatsächlich geändert und habe dann gespannt meinen “CO2-Abdruck”  auf der Greenpeace-Seite berechnet. Hier die Ergebnisse:

Mein CO2 Abdruck
Mein CO2 Abdruck

Auf den ersten Blick ist das gar nicht schlecht: fast die Hälfte des deutschen Durchschnitts! Nur die Heizung fällt negativ ins Gewischt, da ich in einem unsanierten Altbau wohne und die Vermieter sich nicht bereit erklären ihn zu neu zu isolieren.

Auf den zweiten Blick eine kleine Tragödie, denn selbst wenn ich einige Bereiche noch reduzieren könnte bin ich zwar im Bundesdurchschnitt gut aber wenn man auf die “verträgliche Quote” schielt müsste ich meinen Verbrauch nocheinmal mehr als halbieren! Mit konventionellen Mitteln ist das aber schlicht nicht möglich!

1 Kommentar zu „Wie alles anfing – mein Fußabdruck“

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